Wandern im Tannheimer Tal

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Wandervergnügen im Tannheimer Tal – Höhenwege und Panoramatouren

Im Tannheimer Tal werden die Wanderstiefel im Herbst noch lange nicht weggepackt: Es ist die ideale Zeit für ausgedehnte Wanderungen im idyllischen Hochtal. Bis Anfang November heißen die Sommerbergbahnen und die Hütten ihre Gäste willkommen. Statt üblichem Nieselregen und Herbstgrau warten auf dem Berg viel Sonne, eindrucksvolle Höhenwege und Panoramatouren. Wohltuende Bewegung und Sonnenschein in einer farbenreichen Berglandschaft – so lässt sich der Herbst entspannt genießen.

Azurblauer Himmel, Bergseen, die in der Sonne glitzern und der Bergwald, der in leuchtenden Rottönen erstrahlt – das ist der Herbst im Tannheimer Tal. Für Genusswanderer ist die Nebensaison ein echter Geheimtipp. Fernab von Stress, Staus auf den Straßen, Lärm und Schlangen an den Bergbahnen warten hier bis in den Spätherbst hinein Erholung pur und ein abwechslungsreiches Tourenangebot. Zudem sind die Bergbahnen bis Anfang November in Betrieb. Optimale Bedingungen für alle, die auf Panorama-Höhenwegen oder abenteuerlichen Gipfeltouren die Herbstsonne noch einmal voll auskosten wollen.

Mit der Bergbahn auf drei Ebenen wandern und Sonne tanken

Wer der üblichen Herbstmelancholie und dem Alltag entfliehen will, dem bietet das Tannheimer Tal die perfekte Möglichkeit dafür. Das 16 Kilometer lange Hochtal garantiert Naturfreunden abwechslungsreiche, alpine Erlebnisse beim Wandern auf drei Ebenen. Insgesamt rund 300 Kilometer beschilderte und bestens gepflegte Routen gibt es zu erkunden. Besonders idyllisch sind die Spaziergänge unten im Tal mit urigen Dörfern, weiten Bergwiesen und den typischen, kleinen Kapellen. Entspannung findet sich hier leicht – ob von Dorf zu Dorf oder in romantischer Zweisamkeit entlang der Uferpartien des Haldensees und Vilsalpsees. Um der Sonne ein Stück näher zu kommen, fährt man mit den Bergbahnen eine Ebene höher zu aussichtsreichen Höhenwegen. Auch in den späten Nachmittagsstunden im Oktober kann man dort die goldene Jahreszeit in vollen Zügen genießen. Ein Klassiker unter den Höhenwanderungen ist der 9erlebnisweg auf dem Neunerköpfle. Startpunkt ist die Bergstation oberhalb von Tannheim, von der es zu elf Infostationen und dem größten Gipfelbuch der Alpen geht. Viele Aussichtsplätze mit Sitzbänken und Liegen entlang der Route laden zu gemütlichen Pausen mit beeindruckenden Ausblicken ein. Ein traumhaftes Panorama gibt es auch auf dem Meraner Steig. Dieser führt von der Bergstation des Krinnenalplifts nach Rauth und zurück nach Nesselwängle. Eine schöne Alternative bietet die Drei-Hütten-Tour, die von der Krinnenalpe zur Nesselwängler Edenalpe und weiter zur Gräner Ödenalpe verläuft. Dabei sorgen die Gipfel von Rote Flüh, Gimpel und Köllenspitze für ein malerisches Panorama. Die dritte Ebene weckt mit drei Klettersteigen und grandiosen Gipfeltouren Hochgefühle bei Alpinisten und Freizeitsportlern. Nach einer erfolgreichen Tour lässt man den Tag am besten auf traditionelle Tannheimer Art in einer der 31 Hütten oder Almen ausklingen. Bis weit in den Herbst verwöhnen die Wirte fleißige Wanderer mit regionalen Spezialitäten oder einer herzhaften Brettljause.

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Wandern im Tannheimer Tal? Mit dem Ticket „Sommerbergbahnen inklusive“ können Wanderbegeisterte die vielfältigen Möglichkeiten im Tannheimer Tal bestens entdecken. Das Angebot enthält eine Berg- und/oder Talfahrt pro Tag mit je einer der vier Sommerbergbahnen zum Wannenjoch, zum Füssener Jöchle, auf das Neunerköpfle und zur Krinnenspitze – und das den gesamten Aufenthalt lang. Für Urlauber der teilnehmenden Gastbetriebe ist das Ticket inklusive.

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